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Berghalde Schwerin mit großdimensionaler Sonnenuhr
Eine Hinterlassenschaft des Bergbaus ist die Bergehalde Schwerin - rekultivierte Abraumhalde der Zeche Graf Schwerin. Durch ihre vorbildliche (weil bereits offiziell ,,ausgezeichnet") landschaftliche Gestaltung ist diese Halde als Freizeitareal für die Bevölkerung nutzbar geworden. Sie wird durch ein Wegenetz erschlossen, Kunstobjekte steigern die Erlebnisqualität:
Auf dem Haldenkopf (mit 147 m ü. NN. landschaftlich höchster Punkt Castrop- Rauxels) wurde eine Sonnenuhr aus reflektierenden Edelstahlsäulen von dem Castrop- Rauxeler Künstler Jan Bormann errichtet.
Ebenfalls von Jan Bormann wurde das Geokreuz angelegt. Ausgehend von der HaIdenkrone wurden in den vier Himmelsrichtungen Treppenachsen verlegt, die aus Materialien der Region gestaltet sind und zwar Rundbalken, Bahnschwellen, Eisenbahnschienen und Stahlplatten.
Als drittes Projekt wurde ein Wassertempel errichtet: Der aus Rohren und Kesselkuppe der bergmännischen Wasserhaltung gefertigte Quellaufsatz sollte Ansaugpunkt für die Wiederbelebung der Wasser auf der Haldenhöhe werden. Aus Kosten- und Gestaltungsgründen wurde allerdings auf das Heben des Wassers auf die Halde verzichtet.
Mit der Deponie Deusen in Dortmund und der Bergehalde Brockenscheidt in Waltrop bildet die Bergehalde Schwerin ein Dreieck von ,,Landmarken", die einen weiten Blick über einen regionalen Grünzug gewähren.
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